Das Microsoft Merchant Center ist das Gegenstück zum Google Merchant Center: Dort hinterlegen Sie Ihren Shop und Ihren Produktfeed für Microsoft Shopping (Bing). Sie können den Feed aus dem Google Merchant Center importieren oder einen eigenen Feed per URL liefern. Das Format entspricht weitgehend dem Google-Feed — der Aufwand ist also klein, die zusätzliche Reichweite oft unterschätzt.
Über das Microsoft Merchant Center liefern Sie Produktdaten an Microsoft Advertising. Daraus entstehen kostenlose Produkteinträge im Shopping-Bereich von Bing und Shopping-Kampagnen per Klickpreis. Microsoft Shopping erreicht vor allem Desktop-Nutzer — auch im Büro, wo Edge und Bing oft voreingestellt sind. Für B2B-nahe Sortimente lohnt sich der Kanal daher besonders.
Das Merchant Center hängt an Ihrem Microsoft-Advertising-Konto.
Die Verifizierung erfolgt über Ihre Website, z. B. per UET-Tag oder Bing Webmaster Tools.
Google-Import aktivieren oder eine Feed-URL eintragen, die regelmäßig abgerufen wird.
Abgelehnte Artikel im Merchant Center ansehen, Ursachen im Feed beheben.
| Import aus Google Merchant Center | Eigener Microsoft-Feed per URL | |
|---|---|---|
| Aufwand | sehr gering | gering, wenn automatisch erzeugt |
| Tracking | dieselben Parameter wie bei Google | eigene UTM-/Matomo-Parameter für Microsoft |
| Custom Labels | wie bei Google | eigene Labels für Microsoft-Kampagnen |
| Produktauswahl | identisch mit Google | eigener Export-Filter möglich |
Für den Start reicht der Import. Sobald Sie Microsoft-Kampagnen getrennt auswerten oder anders steuern wollen, ist ein eigener Feed sauberer. Im Multi-Channel Export ist „Microsoft Shopping“ eine eigene Vorlage — mit eigener Feed-URL, eigenem Tracking und eigenem Filter.
google_product_category).custom_label_0 bis custom_label_4 werden unterstützt — z. B. für Marge, Bestpreis oder Saison.Wie bei Google gibt es klassische Shopping-Kampagnen und automatisierte Kampagnentypen. In beiden Fällen gilt: Die Qualität des Feeds bestimmt, welche Produkte ausgespielt werden. Custom Labels aus der Preisanalyse (etwa „Bestpreis ja/nein“) helfen, Budget auf Produkte zu lenken, die preislich konkurrenzfähig sind.
portalexporte.de erzeugt den Microsoft-Feed nach Ihrem Zeitplan neu, unter einer festen URL — zusammen mit Google Shopping, idealo und allen anderen Portalen der Portalliste. Preis: 79 € netto im Monat für alle Portale, ohne Setup-Gebühr. Grundlagen zum Feed-Aufbau finden Sie unter Produktfeed-Grundlagen, Google-spezifische Tipps unter Google-Shopping-Feed optimieren.
Ja. Das Microsoft Merchant Center bietet einen Import aus dem Google Merchant Center. Alternativ hinterlegen Sie einen eigenen Feed per URL – sinnvoll, wenn Sie für Microsoft andere Custom Labels, Tracking-Parameter oder Filter nutzen wollen.
Microsoft bietet kostenlose Produkteinträge im Shopping-Bereich von Bing; Shopping-Kampagnen laufen per Klickpreis-Auktion. Die Klickpreise liegen häufig unter Google, hängen aber von Branche und Wettbewerb ab – belastbare Werte liefert nur ein eigener Test.
Microsoft kündigt Shopping-Platzierungen in seinen KI-Oberflächen an; Umfang und Verfügbarkeit in Deutschland ändern sich laufend. Prüfen Sie den aktuellen Stand in der Microsoft-Advertising-Hilfe, bevor Sie darauf planen.
Weitgehend keine: Microsoft akzeptiert das Google-Feed-Format, nutzt die Google-Produkttaxonomie und unterstützt custom_label_0 bis custom_label_4. Unterschiede gibt es eher bei Tracking-Parametern, Shop-Verifizierung und einzelnen Richtlinien.
Nach Shop-Verifizierung und erstem Feed-Abruf prüft Microsoft die Produkte. Wie lange das dauert, legt Microsoft fest; erfahrungsgemäß sind erste Produkte innerhalb weniger Tage sichtbar. Planen Sie Puffer für Rückfragen zur Domain-Verifizierung ein.
Laden Sie Ihre Produktdaten hoch und sehen Sie sofort, welche Artikel für Google Shopping, Preisvergleicher und Affiliate-Netzwerke vollständig sind — und was fehlt.
Firma, Ansprechpartner, E-Mail und Passwort. Keine Zahlungsdaten, keine Vertragsbindung. Ihre Shop-Domain übernehmen wir aus dem Feed.
Datenqualität, fehlende Pflichtfelder und EANs, Lücken-Analyse — und welche Produkte auf den 70+ Portalen ausgespielt werden können.
Leistungen auswählen und anfragen. Kostenpflichtig wird erst, was wir freigegeben haben.