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Ratgeber · Google Shopping

Google-Shopping-Feed optimieren: Labels, EEK, Grundpreis und Tracking

Ein guter Google-Shopping-Feed ist vollständig, aktuell und steuerbar: alle Pflichtattribute gesetzt, Titel mit Marke, Modell und Variante, Custom Labels für Marge, Bestpreis und Umsatz, korrekte Energieeffizienz- und Grundpreisangaben sowie Tracking-Parameter für GA4 oder Matomo. So lassen sich Kampagnen gezielt auf profitable Produkte lenken.

Stand: 22. Oktober 2026 · Autor: Patrick Schneeberg

Aufbau des Google-Shopping-Feeds

Der Feed ist eine Tabelle (TXT/TSV) oder XML-Datei mit einer Zeile je Artikel. Pflicht sind u. a. id, title, description, link, image_link, price, availability, brand und – wo vorhanden – gtin. Grundlagen und Formate erklärt der Ratgeber Produktfeed-Grundlagen. Die Google-Vorlage von portalexporte.de nutzt über 60 Attribute.

Titel- und Attribut-Optimierung

Custom Labels sinnvoll belegen

Mit custom_label_0 bis custom_label_4 gruppieren Sie Produkte für Gebote und Budgets. Die Werte müssen nicht im Shop stehen — portalexporte.de befüllt sie aus jeder Feed-Spalte oder mit festen Werten.

LabelBeispielwerteNutzen
custom_label_0 · Margehoch / mittel / niedrigmehr Budget für margenstarke Artikel
custom_label_1 · Bestpreisja / neinaus der Preisanalyse (idealo, Amazon, Google-Insights)
custom_label_2 · UmsatzTop-Seller 90 Tage / RestGewinner verstärken, Ladenhüter begrenzen
custom_label_3 · SaisonSommer / Winter / ganzjährigsaisonale Budgets
custom_label_4 · Preisband< 20 € / 20–100 € / > 100 €Gebote je Warenkorbwert

Energieeffizienzklasse und Grundpreis korrekt angeben

Für energieverbrauchsrelevante Produkte gehören energy_efficiency_class (mit Min/Max-Skala) in den Feed, für Produkte mit Grundpreispflicht unit_pricing_measure und unit_pricing_base_measure. Verkaufen Sie Mengenpackungen, kennzeichnen Sie diese mit multipack. portalexporte.de liefert diese Angaben in allen Portal-Vorlagen, die sie vorsehen.

UTM- und GA4-Tracking im Feed

Damit GA4 oder Matomo Shopping-Umsätze richtig zuordnen, gehören Kampagnenparameter an jeden Produktlink, z. B. utm_source=google-shopping&utm_medium=shopping. Im Multifeed richten Sie die Parameter einmal ein — mit Platzhaltern für Portal, SKU oder Kategorie — und sie gelten für alle Portale. Für idealo wird zusätzlich immer psmido gesetzt.

Merchant-Center-Fehler beheben

Preis stimmt nicht überein: Feed häufiger aktualisieren oder Sonderpreise korrekt mit sale_price übergeben.
GTIN ungültig oder fehlt: Prüfziffer, führende Nullen und Varianten-EANs kontrollieren.
Bild fehlt oder ist zu klein: Bild-URLs öffentlich erreichbar und in ausreichender Auflösung bereitstellen.

Eine Übersicht typischer Statusmeldungen finden Sie unter Merchant-Center-Status-Gründe.

Feed-Aktualisierung und Zeitplan

Der Multi-Channel Export erzeugt den Google-Feed nach Ihrem Zeitplan mit fester URL — zusammen mit Microsoft Shopping (Microsoft Merchant Center), idealo und allen weiteren Portalen der Portalliste. Mit Export-Filtern (UND/ODER) steuern Sie, welche Produkte überhaupt im Feed landen, etwa „lieferbar UND Mindest-Marge 20 %“.

Günstiger klicken: Über einen CSS-Partner wie ean-shopping.de (20 €/Monat, jährlich 192 €) laufen Shopping-Anzeigen mit CSS-Vorteil — Ihr Google-Ads-Konto bleibt unverändert.

Häufige Fragen zum Google-Shopping-Feed

Wie optimiere ich meinen Google-Shopping-Feed?

Mit vollständigen Pflichtangaben (GTIN, Preis, Verfügbarkeit, Bild), aussagekräftigen Titeln mit Marke, Modell und Variante, korrekter Produktkategorie, sinnvoll belegten Custom Labels und einer Aktualisierung, die mit Ihren Preisänderungen Schritt hält.

Welche Custom Labels sind sinnvoll?

Bewährt sind Labels, nach denen Sie Budget steuern wollen: Margenklasse, Bestpreis ja/nein, Umsatzklasse (z. B. Top-Seller der letzten 90 Tage), Saison und Preisband. Google unterstützt fünf Labels (custom_label_0 bis custom_label_4).

Wie gebe ich den Grundpreis im Feed an?

Über unit_pricing_measure (Inhalt, z. B. 750 ml) und unit_pricing_base_measure (Bezugsmenge, z. B. 100 ml). Google berechnet daraus den Grundpreis. Für Multipacks gibt es das Attribut multipack.

Wie oft muss der Feed aktualisiert werden?

Mindestens so oft, wie sich Preise und Verfügbarkeiten ändern – in der Regel mindestens täglich. Weichen Feed und Landingpage ab, kann Google Produkte ablehnen.

Warum werden Produkte im Merchant Center abgelehnt?

Häufige Gründe sind Preis- oder Verfügbarkeitsabweichungen zur Landingpage, ungültige GTINs, fehlende Bilder oder Pflichtattribute sowie Richtlinienverstöße. Die Gründe zeigt das Merchant Center je Produkt an.

Kostenloser Händlerzugang

Feed kostenlos prüfen — bevor Sie buchen.

Laden Sie Ihre Produktdaten hoch und sehen Sie sofort, welche Artikel für Google Shopping, Preisvergleicher und Affiliate-Netzwerke vollständig sind — und was fehlt.

  1. Registrieren

    Firma, Ansprechpartner, E-Mail und Passwort. Keine Zahlungsdaten, keine Vertragsbindung. Ihre Shop-Domain übernehmen wir aus dem Feed.

  2. Produktdaten hochladen

    • Feed-URL (HTTP/HTTPS)
    • Datei-Upload: CSV, TSV oder TXT, auch als ZIP/GZ
    • Abruf per FTP/FTPS von Ihrem Server
    • direkt aus dem Google Merchant Center
    Spalten werden automatisch erkannt — Sie prüfen nur die Zuordnung.
  3. Kostenlose Auswertung

    Datenqualität, fehlende Pflichtfelder und EANs, Lücken-Analyse — und welche Produkte auf den 70+ Portalen ausgespielt werden können.

  4. Nur buchen, was passt

    Leistungen auswählen und anfragen. Kostenpflichtig wird erst, was wir freigegeben haben.

Wenn Sie buchen möchten, geht es so weiter:
  1. Rechnungsdaten im Account hinterlegen.
  2. Nur für Google-Dienste (Google Ads, GA4, Merchant Center): AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO online bestätigen.
  3. Anfrage senden — wir prüfen und geben binnen 24 Stunden frei.
  4. Einrichten: regelmäßigen Feed-Abruf aktivieren, Google-Konten verbinden. Ein Wegweiser im Händlerbereich zeigt jeden nächsten Schritt.
Kostenlos registrieren → Ohne Login anfragen Laufzeit 1 Monat, danach 1 Monat Frist · Google-Ads-Betreuung 3 / 3 Monate · Preise netto, B2B